Was die App kann. Und was sie lässt.
Vier Knöpfe für den Tag, ein Band für den Rhythmus, ein Album für das, was bleibt. Und ein paar Dinge, die absichtlich fehlen: kein Soll, keine Wertung, kein Druck.


Ein Blick, ein Tipp.
Oben steht, wie lange die letzte Mahlzeit her ist und wann es nach eurem Rhythmus meist wieder so weit ist. Darunter, je nach Vorlage: vier große Knöpfe mit den letzten Einträgen (Einfach), Kacheln wie in vielen Apps (Ruhig) oder für jede Art ein Turm aus Klötzen (Verspielt). Gewählt wird beim ersten Start, ändern geht jederzeit.
Ein Tipp startet Stillen oder Schlaf, für die Flasche kommt ein Blatt mit Menge und Uhrzeit, „Speichern“ trägt ein. Danach fragt die App nichts mehr nach. Ein Tipp auf einen Eintrag öffnet ihn zum Ändern.
Nachts wird die App still: dunkler Grund, große Zahl, nur was gerade zählt. Nichts, das um drei Uhr blendet.
Erst die Liste, dann das Bild.
Der Verlauf öffnet auf der Liste von heute: jeder Eintrag mit seiner Uhrzeit, darüber die Summe des Tages und Filter mit Worten. Mit ‹ und › blätterst du Tag für Tag zurück. Unter „Auswertung“ wird daraus ein Bild:
Ein Tag ist eine Zeile, die Uhr läuft waagerecht. Schlaf als Fläche, Mahlzeiten als Striche, Windeln als Marken. So sieht man, was keine Zahl sagt: wann, und ob es sich einspielt.
Darunter drei Zahlen, nicht dreißig: der Schnitt am Tag, je Art, mit dem Trend gegen den gleich langen Zeitraum davor. Unter fünf Prozent schweigt der Trend, weil das Rauschen ist.
Heute, Woche, Monat oder ein frei gewähltes Fenster. Jede Art hat ihre eigene Seite: meist um diese Zeit, wie viel, die Woche als Balken, die letzten Einträge. Die Liste aller Einträge liegt eine Tür weiter: jede Uhrzeit ein Klotz in der Farbe ihrer Art, und wer eingetragen hat, steht daneben.
Zwei Kinder, zwei Türme.
Ab dem zweiten Kind wechselt ein Tipp auf die Kopfzeile reihum. Jedes Kind hat seinen eigenen Tag, seinen Verlauf, seine Momente, seine Erinnerungen. Eine Gruppe für die ganze Familie, egal wie viele Kinder darin stehen.
Und wenn ein Profil gehen soll: Es liegt drei Tage in „Zuletzt entfernt“ und kommt mit einem Tipp zurück. Danach ist es wirklich weg, auf allen Geräten der Gruppe, mit allen Einträgen. Wer die Daten behalten will, sichert vorher.
Erinnern, wenn ihr es wollt.
Alle zwei Stunden stillen, alle drei Stunden Flasche: Du stellst den Abstand ein, die App zählt ab dem letzten Eintrag, nicht nach der Uhrzeit. Füttert der Partner, verschiebt sich die Erinnerung von selbst.
Vitamin D und Medikamente gehen nach der Uhr: feste Zeiten, so viele du brauchst. Ist die Gabe schon eingetragen, schweigt die Erinnerung – und auf Android trägt ein Tipp auf „Gegeben“ sie direkt aus der Mitteilung ein.
Und wer gerade bei der Arbeit ist: Ruhezeit nur für dieses Telefon, kurz pausieren oder feste Zeiten, etwa Montag bis Freitag. Erinnerungen stellt das Telefon selbst, ohne Dienst und ohne Konto. Und die App mahnt nicht: keine Zähler, kein „du hast seit vier Stunden nichts eingetragen“.

Die Vorsorge, ohne Zettelwirtschaft.
U1 bis U9 mit ihren Zeiträumen nach der Kinder-Richtlinie, gezählt ab dem Geburtstag. Was dran ist, steht oben, was vorbei ist, liegt eingeklappt darunter.
Dazu ein Fragenzettel für den nächsten Termin, den ihr beide füllt, und die Werte aus der Praxis trägst du direkt ein. Fragen und Stand stehen auch im PDF für die Kinderarztpraxis.

Neue Windel? Ja oder Nein.
Gefüttert und gewickelt wird oft in einem Zug. Deshalb fragt die App nach Stillen, Flasche, Muttermilch und Beikost einmal nach: neue Windel? Bei Ja noch nass, voll oder beides, fertig.
Zwei große Knöpfe über die ganze Breite, für den Daumen um drei Uhr. Wer die Frage nicht braucht, schaltet sie unter Einstellungen → Fragen nach dem Eintragen aus.
Beenden, ohne die App zu öffnen.
Solange eine Uhr läuft, steht sie als Mitteilung in der Leiste und auf dem Sperrbildschirm – dort ohne Namen. Ein Knopf, eine Hand, fertig. gebaut
Das Widget auf dem Startbildschirm: vier Zeichen, darunter wann das Letzte war, ein Tipp trägt ein. Klein, im Design des Systems, ohne Holz, und wer will, legt eins je Kind daneben. gebaut
Und die Uhr am Arm: Auf Wear OS eine Kachel zum Eintragen und Beenden, eine Liste für alles Weitere und auf dem Zifferblatt, wie lange es her ist. Die Apple Watch kommt später. gebaut
Alles mit der Marke „gebaut“ steht so in der App. Offen ist nur die Apple Watch – sie kommt dazu, sobald sie läuft.