Datenschutzerklärung
Gilt für die App Babytakt (Android und iOS) und für diese Website. Stand: 29.10.2026
1. Verantwortlicher
bork.media
Thomas Borkowski
c/o IP-Management #12555
Ludwig-Erhard-Str. 18
20459 Hamburg
E-Mail: hello@babytakt.app
Ein Datenschutzbeauftragter ist gesetzlich nicht zu benennen.
2. Die App auf deinem Telefon
2.1 Was Babytakt speichert
Babytakt legt eine Datenbank im privaten Ordner der App an. Nur die App selbst kommt daran; andere Apps können sie nicht lesen. Darin stehen die Angaben, die du selbst einträgst:
- Einträge zu Mahlzeiten (Stillen, Flasche, Beikost), Windeln und Schlaf — jeweils mit Uhrzeit
- Angaben zur Gesundheit: Gewicht und Größe, Temperatur, Medikamente und Impfungen
- eigene Notizen und Momente, zu denen du ein Bild auswählen kannst
- zum Kind: Name, Geburtsdatum und, wenn du eines auswählst, ein Foto
- deine Einstellungen (Farbe, Schrift, angezeigte Knöpfe)
Das gilt auf beiden Plattformen gleich: Unter Android liegt die Datenbank im privaten Ordner der App, unter iOS im geschützten Bereich der App. In beiden Fällen kommt nur Babytakt selbst daran.
Diese Daten werden nicht an uns übertragen. Wir haben keinen Zugriff darauf und erfahren nicht einmal, dass du die App benutzt. Löschst du die App, ist die Datenbank weg; nur die täglichen Sicherungen in „Download/Babytakt“ (nur Android) bleiben liegen (Abschnitt 4).
2.2 Woher die Angaben kommen: von euch
Jede Zeile in der App habt ihr eingetippt. Babytakt misst nichts, liest keine Sensoren aus, koppelt sich an keine Waage und kein Thermometer, importiert nichts aus anderen Apps oder Gesundheitsakten und kauft nirgends Daten zu. Es gibt keine zweite Quelle. Was in der App steht, steht dort, weil ein Elternteil oder eine eingeladene Person es hineingeschrieben hat.
Deshalb gibt es auch nichts, was wir über euch wüssten und ihr nicht: keine abgeleiteten Werte, keine Einschätzung, keine Prognose. Die App rechnet Durchschnitte und Abstände aus euren eigenen Einträgen aus, mehr nicht, und das Ergebnis bleibt auf dem Gerät.
Gesundheitsangaben — Gewicht, Größe, Temperatur, Medikamente, Impfungen — sind nach Art. 9 DSGVO besonders geschützt. Für sie gilt dasselbe wie für alles andere, nur mit besonderer Sorgfalt: Ohne Familien-Abgleich verlassen sie das Telefon nicht. Mit Abgleich reisen sie verschlüsselt, und der Bereich Gesundheit hat dabei seinen eigenen Schlüssel: Wer ihn beim Einladen nicht bekommen hat, kann diese Einträge nicht lesen — niemand in der Familie und niemand bei uns. Wer sie gar nicht erst führen möchte, lässt die Felder einfach leer; die App fragt nicht nach.
2.3 Berechtigungen
Babytakt fragt unter Android nach diesen Berechtigungen — jede erst, wenn du die Funktion benutzt, keine beim Start:
| Berechtigung | Wofür |
|---|---|
| Mitteilungen | Für Erinnerungen und Hinweise aus der Familie. Gefragt wird, wenn du eine Funktion mit Mitteilung einschaltest. |
| Wecker und Erinnerungen | Damit eine Erinnerung auf die Minute kommt. Ohne diese Erlaubnis kommt sie etwas ungenauer. |
| Kamera | Nur zum Scannen eines Einladungs-QR-Codes. Das Bild wird sofort verworfen; es entsteht kein Foto, und nichts verlässt das Telefon. |
| Vibration | Eine kurze Rückmeldung, wenn ein Eintrag gespeichert ist. Nachts, ohne hinzusehen. |
| Internet | Für den Familien-Abgleich (Abschnitt 3) und, nur wenn du sie abschickst, für eine Nachricht über „Schreib uns“ (Abschnitt 2.6). Sonst baut die App keine Verbindung auf. |
Dazu kommen technische Rechte, die Android ohne Nachfrage erteilt und die vor allem aus den Bausteinen für Hintergrundarbeit, Firebase und Google Play Billing stammen: den Netzstatus sehen, kurz wach bleiben, nach einem Neustart die Erinnerungen wieder stellen und eine Aufgabe im Vordergrund zu Ende führen. Unter iOS kommt keine weitere hinzu.
Babytakt verlangt keinen Zugriff auf Kontakte, Standort, Mikrofon oder deine Fotos — ein Bild wählst du über die Systemauswahl, die der App nur dieses eine Bild übergibt.
2.4 Was in der App nicht drin ist
Keine Werbung. Keine Werbe-ID. Keine Analyse- oder Statistikdienste. Keine Absturzberichte an Dritte. Keine Schriften oder Bilder, die beim Start irgendwo nachgeladen werden.
Zwei Bausteine von Google sind enthalten, jeder für genau einen Zweck: Firebase Cloud Messaging für den Weckruf im Familien-Abgleich (Abschnitt 3.7) und Google Play Billing für die freiwillige Spende (Abschnitt 6.1). Firebase bleibt ohne Familie vollständig still: Es meldet sich erst bei Google an, wenn du in einer Familie bist und unter Erinnerungen der Schalter Aus der Familie an ist.
2.5 Löschen — jederzeit, ohne uns zu fragen
Weil die Daten bei dir liegen, ist das Recht auf Löschung (Art. 17 DSGVO) in der App eingebaut und braucht keine Anfrage bei uns:
- Einzelne Einträge: antippen, löschen — sofort weg.
- Ein Kind: Das Profil liegt drei Tage in „Zuletzt entfernt“ und lässt sich zurückholen. Danach werden das Profil, alle seine Einträge, Momente und Bilder endgültig gelöscht, auf allen Geräten der Familie.
- Alles: Unter Einstellungen → Daten → „Alle Daten löschen“ löschst du den gesamten Bestand in einem Zug — Kinder, Einträge, Fotos, Momente, Erinnerungen und die täglichen Sicherungen der App in „Download/Babytakt“ (nur Android). Bist du in einer Familie, verlässt das Telefon sie dabei; wer sie gegründet hat, kann sie zugleich für alle auflösen (Abschnitt 3.5). Willst du den Bestand behalten, schreib vorher eine Sicherungsdatei (Abschnitt 4).
- Die App: Deinstallieren nimmt die Datenbank mit. Was du selbst in einen Ordner gesichert hast, und die täglichen Sicherungen in „Download/Babytakt“ (nur Android) bleiben liegen — die löschst du dort oder vorher mit „Alle Daten löschen“.
2.6 „Schreib uns“ in der App
Schickst du über „Schreib uns“ eine Nachricht, überträgt die App deinen Text (samt Anliegen, wenn du eines wählst), die E-Mail-Adresse, falls du eine angibst, und die Fassung der App (etwa „Babytakt 1.0“) an denselben Versanddienst wie das Kontaktformular auf babytakt.app (Abschnitt 5.2), samt Spamschutz (Abschnitt 5.3). Einträge, der Name des Kindes, Kennungen oder Gerätedaten gehen nicht mit. Gesendet wird nur, wenn du auf „Senden“ tippst. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b bzw. lit. f DSGVO (Beantwortung deiner Anfrage).
3. Der Familien-Abgleich (freiwillig)
Wenn mehrere Menschen dasselbe Kind eintragen — zweites Elternteil, Großeltern, Tagespflege —,
kannst du eine Familie anlegen und die anderen einladen. Erst dann spricht die App mit einem
Server, und zwar nur mit unserem eigenen unter sync.babytakt.app. Schaltest du den
Abgleich nie ein, ist dieser ganze Abschnitt für dich gegenstandslos.
3.1 Ende-zu-Ende-verschlüsselt
Die App verschlüsselt deine Einträge auf dem Telefon, bevor sie überträgt (AES-256-GCM). Der Schlüssel entsteht auf dem Gerät, wird im geschützten Schlüsselspeicher verwahrt (Android Keystore bzw. iOS-Schlüsselbund) und beim Einladen direkt an das andere Telefon weitergegeben — er kommt nie zum Server. Dort liegt deshalb ein Paket, das niemand öffnen kann: nicht wir, nicht der Rechenzentrumsbetreiber, niemand mit Zugriff auf die Festplatte.
3.2 Was auf dem Server liegt
| Gespeichert wird | Wozu |
|---|---|
| Das verschlüsselte Paket je Gerät | Damit die anderen Geräte den neuen Stand abholen können. Es enthält meist nur, was seit dem Vortag neu ist; ein neues ersetzt das alte, und es wird gelöscht, sobald alle anderen Geräte es abgeholt haben — spätestens nach 14 Tagen. Nur wenn ein Gerät neu dazukommt oder länger als einen Tag nicht abgeholt hat, legen die anderen einmal ihren ganzen Stand ab. |
| Zufällige Familien- und Gerätekennungen | Um Pakete der richtigen Familie zuzuordnen. Sie sind gewürfelt und enthalten keine Namen. |
| Ein Prüfwert des Gerätetokens | Anmeldung des Geräts. Das Token selbst wird nicht gespeichert, nur seine Prüfsumme. |
| Zeitstempel je Gerät | Angelegt, zuletzt gesehen und bis wann es abgeholt hat, dazu ein Vermerk, wenn es gerade den ganzen Stand braucht — fürs Aufräumen, die Geräteliste und um zu wissen, wann ein Paket gelöscht werden darf. |
| Die Weckanschrift je Android-Gerät (ein Token von Firebase Cloud Messaging) | Damit der Dienst die anderen Telefone der Familie anstupsen kann (Abschnitt 3.7). Nur solange der Schalter Aus der Familie an ist; abgeschaltet wird sie gelöscht. |
| Offene Einladungen | Ein Prüfwert des Codes, das versiegelte Schlüsselpaket für die eingeladene Person (öffnen kann es nur, wer den ganzen Code hat), welches Gerät eingeladen hat und wann die Einladung verfällt: automatisch nach 10 Minuten (QR-Code) bzw. 24 Stunden (Link) oder sobald sie eingelöst ist. Höchstens fünf sind gleichzeitig offen. |
Nicht gespeichert werden: Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Gerätemodelle, Werbe-IDs. Der Server weiß nicht, wer du bist, und kann es aus den Daten auch nicht herleiten.
3.3 Missbrauchsabwehr
Damit niemand Beitrittscodes durchprobiert, sind fünf Versuche pro Minute und IP-Adresse erlaubt. Die IP-Adresse steht dafür kurz im Arbeitsspeicher und wird nicht dauerhaft gespeichert. Eine Familie fasst höchstens zehn Geräte. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse am sicheren Betrieb (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
3.4 Protokolle
Der Dienst schreibt weder Pakete noch Token noch Beitrittscodes in seine Protokolle. Zugriffsprotokolle entstehen nur im technisch nötigen Umfang, mit gekürzter IP-Adresse, und werden nach wenigen Tagen gelöscht.
3.5 Löschung
- Gerät entfernen: In den Einstellungen unter Familie nimmst du jedes Gerät mit Aus der Familie entfernen heraus — sein Paket und sein Zugang werden dabei gelöscht.
- Familie auflösen: Wer die Familie gegründet hat, löst sie unter „Alle Daten löschen“ mit „Familie für alle auflösen“ für alle auf. Das löscht Pakete, Bilder, Einladungen und Zugänge der ganzen Familie sofort und vollständig.
- Von selbst: Pakete verschwinden, sobald alle sie abgeholt haben, spätestens nach 14 Tagen. Ein Gerät, das sich 90 Tage nicht gemeldet hat, wird aus der Familie ausgetragen; eine Familie, in der 90 Tage lang nichts passiert ist, wird ganz gelöscht.
Deine Einträge auf dem Telefon bleiben davon in jedem Fall unberührt. Rechtsgrundlage für den Abgleich ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO — ohne diese Verarbeitung gibt es die Funktion nicht, die du damit angefordert hast.
3.6 Bilder im Abgleich
Bilder zu Momenten reisen wie alles andere verschlüsselt. Sie liegen getrennt von den Einträgen beim Dienst und werden dort gelöscht, sobald alle Geräte der Familie sie abgeholt haben, spätestens nach 14 Tagen. Das Original bleibt auf dem Telefon, von dem es kam.
Wer keine Fotos in die Familie geben will, schaltet Fotos weitergeben in den Einstellungen ab: Dann werden die Texte abgeglichen und die Bilder nicht. Auf den anderen Geräten steht der Moment dann ohne Bild.
3.7 Der Weckruf (Google Firebase Cloud Messaging)
Damit ein Eintrag schnell auf den anderen Telefonen ankommt, stupst der Dienst sie nach einer Änderung an. Auf Android geschieht das über Firebase Cloud Messaging (FCM) von Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland. Dieser Stupser ist leer: Er enthält nur das Wort abgleich und die Weckanschrift des Telefons — keinen Text, keinen Namen, keine Art und keinen Wert eines Eintrags. Das Telefon holt danach das verschlüsselte Paket von unserem Dienst und schreibt die Mitteilung selbst.
Google erfährt dadurch, dass und wann in einer Familie etwas eingetragen wurde, und kann die Weckanschrift einem Gerät zuordnen — nie, was eingetragen wurde. Dabei kann eine Übermittlung an Google LLC in den USA stattfinden; sie stützt sich auf den Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission zum EU-US Data Privacy Framework, unter dem Google LLC zertifiziert ist.
Der Weckruf läuft nur in einer Familie und nur, solange unter Erinnerungen der Schalter Aus der Familie an ist. Schaltest du ihn ab oder verlässt du die Familie, wird die Weckanschrift bei uns gelöscht und bei Firebase abgemeldet; der Abgleich läuft dann langsamer, aber ohne Google. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO — der schnelle Abgleich ist Teil der Funktion, die du einschaltest.
4. Sicherungsdateien
Babytakt kann deinen Bestand in eine Datei schreiben, die du selbst ablegst — auf dem Telefon, in deiner Cloud, wo du willst. Diese Datei ist nicht verschlüsselt, damit sie auch in zehn Jahren noch lesbar ist. Wohin du sie legst, entscheidest du; landet sie in einem fremden Cloud-Speicher, gilt dort dessen Datenschutzerklärung. Wir bekommen die Datei nie zu sehen.
Dazu kommt unter Android die tägliche Sicherung: Einmal am Tag, wenn du die App öffnest, legt sie von selbst eine Datei in den Ordner „Download/Babytakt“ auf deinem Telefon und behält die letzten sieben. Auch diese Dateien sind nicht verschlüsselt und gehen nicht über unseren Dienst. Den Ordner siehst du in der Dateien-App deines Telefons; lesen können ihn außerdem Apps, denen du vollen Zugriff auf deine Dateien gegeben hast. Auf Telefonen vor Android 10 liegt die Datei stattdessen im eigenen Ordner der App. „Alle Daten löschen“ entfernt diese Sicherungen mit (Abschnitt 2.5).
Unabhängig davon sichert dein Telefon Apps selbst, wenn du das eingeschaltet hast: Android nimmt die Datenbank von Babytakt in die Sicherung bei Google auf, iOS in die iCloud-Sicherung. Das läuft zwischen dir und Google bzw. Apple; wir sind daran nicht beteiligt und sehen davon nichts. Ein- und ausschalten kannst du es in den Einstellungen des Telefons.
5. Diese Website
Die Seite läuft auf einem eigenen Server bei der dogado GmbH, Antonio-Segni-Straße 11, 44263 Dortmund; ein Auftragsverarbeitungsvertrag besteht. Beim Aufruf fallen technisch notwendige Zugriffsdaten an (angeforderte Seite, Zeitpunkt, Browserkennung, IP-Adresse). Sie dienen dem sicheren Betrieb (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) und werden kurzfristig gelöscht.
Keine Cookies. Kein Tracking über Seiten hinweg. Keine eingebetteten Fremdinhalte. Wie oft Seiten aufgerufen werden, zählen wir selbst (Abschnitt 5.4). Schriften liefert dieser Server selbst aus — es besteht insbesondere keine Verbindung zu Google Fonts. Schreibst du uns eine E-Mail, verarbeiten wir deine Angaben nur, um zu antworten.
5.1 Deine Wahl zwischen Tag und Nacht
Stellst du oben rechts das helle oder dunkle Aussehen ein, merkt sich der Browser diese
Wahl im lokalen Speicher (Schlüssel babytakt-schema, Wert hell
oder dunkel). Das ist kein Cookie: Der Eintrag bleibt auf
deinem Gerät, wird nie mitgesendet und lässt sich mit den Browserdaten jederzeit löschen.
Fasst du den Schalter nie an, wird auch nichts gespeichert — dann gilt die Einstellung
deines Systems.
5.2 Das Kontaktformular
Schickst du das Formular ab, übertragen wir Name, E-Mail-Adresse und deine
Nachricht an unseren eigenen Versanddienst unter api.bork.media —
derselbe Server, derselbe Verantwortliche, kein Formularanbieter und kein Dienst eines
Dritten. Von dort geht der Inhalt als E-Mail in unser Postfach. Eine Datenbank gibt es
nicht: Was du schreibst, liegt danach ausschließlich als E-Mail vor und wird gelöscht,
sobald dein Anliegen erledigt ist und keine Aufbewahrungspflicht entgegensteht.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b bzw. lit. f DSGVO (Beantwortung deiner Anfrage).
Du kannst uns stattdessen jederzeit direkt schreiben — die Adresse steht im Impressum.
5.3 Spamschutz (ALTCHA)
Damit das Formular nicht von Maschinen zugeschüttet wird, nutzen wir ALTCHA. Anders als übliche Captchas läuft es auf unserem eigenen Server: Es gibt kein Bilderrätsel, keine Einbindung von Google reCAPTCHA oder hCaptcha, keine Cookies und keinen Datenabfluss an Dritte. Dein Browser bekommt eine Zufallsaufgabe, rechnet sie im Hintergrund und schickt das Ergebnis mit — verarbeitet werden dabei nur diese Zufallswerte, keine Angaben über dich. Ergänzend erkennt ein unsichtbares Zusatzfeld automatische Eintragungen.
Damit niemand das Formular im Sekundentakt auslöst, zählt der Dienst kurzzeitig die Anfragen je IP-Adresse (fünf in zehn Minuten) und die verwendeten Zufallswerte. Beides steht nur im Arbeitsspeicher, wird nach wenigen Minuten verworfen und niemals dauerhaft gespeichert. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an einem missbrauchsfreien Formular (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
5.4 Besuche zählen
Wie oft welche Seiten dieser Website aufgerufen werden, zählen wir mit der Software Umami. Sie läuft auf unserem eigenen Server bei der dogado GmbH (siehe oben); es werden keine Daten an Dritte übermittelt, und die App ist davon nicht betroffen. Beim Aufruf einer Seite überträgt ein kleines Skript die aufgerufene Adresse, die zuvor besuchte Seite, Browser, Betriebssystem, Gerätetyp, Bildschirmgröße und Spracheinstellung. Aus der IP-Adresse werden Land, Region und Stadt grob abgeleitet; die IP-Adresse selbst wird nicht gespeichert. Umami setzt keine Cookies und legt nichts auf deinem Gerät ab. Um Besuche zählen zu können, wird aus IP-Adresse und Browserkennung ein Prüfwert gebildet, der jeden Monat neu entsteht und aus dem sich die IP-Adresse nicht zurückrechnen lässt. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse, die Website bedarfsgerecht zu gestalten (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Du kannst widersprechen (Art. 21 DSGVO); ist in deinem Browser „Do Not Track“ eingeschaltet, wird nichts erfasst.
6. Installation über die App-Stores
Babytakt wird über den Google Play Store und den App Store verteilt. Beim Herunterladen und Aktualisieren verarbeiten Google Ireland Limited bzw. Apple Distribution International Ltd. Daten deines dortigen Kontos in eigener Verantwortung — darauf haben wir keinen Einfluss, und wir erfahren davon nichts außer anonymen Summen in der jeweiligen Entwicklerkonsole (etwa: wie viele Installationen es insgesamt gibt). Es gelten die Datenschutzerklärungen von Google und Apple.
6.1 Die freiwillige Spende
Babytakt ist kostenlos. Ganz unten in den Einstellungen kannst du die App mit einem einmaligen In-App-Kauf unterstützen; freigeschaltet wird dadurch nichts. Die Zahlung wickelt Google Play (Google Ireland Limited) als Verkäufer ab, über die Bibliothek Google Play Billing. Damit die Beträge in deiner Währung erscheinen, fragt die App beim Öffnen den Play Store auf deinem Telefon nach den Preisen.
Wir erhalten keine Zahlungsdaten: keinen Namen, keine Karte, kein Konto. In der Entwicklerkonsole sehen wir, dass ein Kauf stattfand (Betrag, Datum, Land, Bestellnummer). Die App selbst speichert dazu nichts und schickt nichts an unseren Dienst. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; im Übrigen gilt die Datenschutzerklärung von Google.
7. Daten über dein Kind
Babytakt richtet sich an Eltern, nicht an Kinder. Was über das Kind eingetragen wird, tragen die Eltern ein, und es bleibt in ihrer Hand: auf ihren Geräten, im Abgleich nur verschlüsselt. Es findet keine Profilbildung statt, kein Vergleich mit anderen Kindern, keine automatisierte Entscheidung und keine Weitergabe an Dritte — auch nicht in anonymisierter Form zu Forschungs- oder Werbezwecken.
Wir erheben also nichts über euer Kind. Wir stellen ein Heft und einen verschlossenen Umschlag zur Verfügung; was hineingeschrieben wird und wer es lesen darf, entscheidet ihr — bei den Gesundheitsangaben sogar für jede eingeladene Person einzeln (Abschnitt 3). Wird das Kind später alt genug, um selbst zu entscheiden, liegt der ganze Bestand bei euch und lässt sich weitergeben oder löschen, ohne dass wir davon erfahren.
8. Empfänger
Unser Dienst und diese Website laufen beim Hoster dogado GmbH, Dortmund; alle unsere Server stehen in Deutschland. Darüber hinaus gibt es einen Empfänger, nur in den beschriebenen Fällen: Google Ireland Limited, für den Weckruf im Familien-Abgleich (Abschnitt 3.7, mit möglicher Übermittlung an Google LLC in den USA auf Grundlage des EU-US Data Privacy Framework) und für eine freiwillige Spende (Abschnitt 6.1).
9. Deine Rechte
Du hast das Recht auf Auskunft (Art. 15), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) und Widerspruch (Art. 21 DSGVO). Weil wir kein Konto führen, können wir dich allerdings keinem Datensatz zuordnen — die Daten liegen bei dir, und die Auskunft steckt in der App: ansehen, sichern und löschen kannst du sie jederzeit selbst.
Beschweren kannst du dich bei jeder Aufsichtsbehörde; für uns zuständig ist die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen, Kavalleriestraße 2–4, 40213 Düsseldorf.
10. Änderungen
Kommt eine Funktion dazu, die neue Daten berührt, ändern wir diesen Text vorher und tauschen das Datum oben aus. Ältere Fassungen schicken wir dir auf Anfrage.
11. Missbrauch melden
Der Dienst trägt nur verschlüsselte Pakete; wir sehen ihren Inhalt nicht und können ihn auch nicht prüfen. Wird eine Familie für etwas Rechtswidriges benutzt, schreib uns an hello@babytakt.app. Hilfreich ist alles, was das betroffene Gerät oder die Familie eingrenzt — etwa der Einladungslink, über den du hineingeraten bist.
Wir sehen uns jede Meldung an und können das betroffene Gerät oder die ganze Familie sperren; die Grundlage dafür steht in den Nutzungsbedingungen. Wer meldet, bekommt eine Antwort. Wer gesperrt wird, erfährt den Grund, sobald wir ihn nennen können, und kann widersprechen.