Mama trägt ein, Papa sieht es. Und Oma, wenn ihr wollt.
Eine Gruppe ist eure Familie in der App: bis zu zehn Geräte, ohne Konto, und jedes sieht genau das, was ihr freigebt. Der Schlüssel bleibt auf euren Telefonen.
Wer sieht was: ihr entscheidet.
Beim Einladen kreuzt ihr an, was die Person sehen darf: das Tagebuch, die Momente samt Bildern, die Gesundheit mit Gewicht, Temperatur, Medikamenten und Impfungen. Jeder Bereich hat seinen eigenen Schlüssel, deshalb kann niemand mehr lesen, als ihm gegeben wurde.
Nur lesen ist für Oma und die Tagespflege: Sie sehen mit, tragen aber nichts ein. Bereiche lassen sich später nachreichen, ohne neue Einladung, und Rechte lassen sich wieder entziehen.
Einladen: ein Code, kein Konto.
Steht die Person neben dir, zeigt dein Telefon einen QR-Code, der zehn Minuten gilt. Wohnt sie woanders, schickst du einen Link, der 24 Stunden gilt. In beiden steckt der Schlüssel, und der geht nie an einen Server, auch nicht an unseren.
Die Geräteliste zeigt, wer dabei ist, wer nur liest und wann zuletzt abgeglichen wurde. Offene Einladungen siehst du dort auch und kannst sie zurückziehen. Wer die Gruppe gegründet hat, gibt den Geräten Namen; jedes darf sich später selbst umbenennen.
- Verschlüsselt
- Auf dem Telefon, bevor etwas hinausgeht (AES-256-GCM). Der Dienst sieht nur Chiffrat: keine Namen, keine Zeiten, keine Bilder.
- Von selbst
- Beim Öffnen, beim Schließen, 20 Sekunden nach dem letzten Eintrag und alle 15 Minuten im Hintergrund. Runterziehen holt sofort.
- Meldung
- Trägt drüben jemand ein, sagt eine leise Mitteilung Bescheid, mit Namen. Kein Dauergebimmel.
- Zugleich
- Startet ihr beide einen Timer, fragt die App, statt eine Uhr zu stoppen. Läuft eine Uhr vom anderen Telefon, steht ihr Name dran.
- Bilder
- Reisen verschlüsselt und verfallen beim Dienst, sobald alle sie geholt haben, spätestens nach 30 Tagen. „Fotos weitergeben“ lässt sich abschalten.
- Platz
- Jedes Gerät hat ein Paket, die App zeigt den Füllstand in Prozent. Meist sind es die Bilder.
- Raus
- Gerät entfernen, Gruppe verlassen, Gruppe auflösen: Deine Einträge bleiben auf deinem Telefon.
Und der Server? Versteht nichts.
Er trägt Pakete, die er nicht öffnen kann, unter Kennungen, die gewürfelt sind. Er weiß nicht, wer ihr seid, und kann es aus den Daten auch nicht herleiten. Selbst die Namen eurer Geräte reisen verschlüsselt mit.
Was das im Einzelnen heißt, steht in der Datenschutzerklärung, Abschnitt 3. Kurz: Wir könnten eure Einträge nicht lesen, selbst wenn jemand uns dazu zwänge.